Handhabung des Witchbord (Ouija-Brett):

Immer mehr, vor allem junge Menschen, sind von dieser Art der Kommunikation mit der Geisterwelt fasziniert. Es ist jedoch sehr wichtig einige Dinge dabei zu beachten.
Das Wichtigste im Umgang mit dem Witchboard ist, dass man es nicht als Partyspass betreiben sollte, sondern mit dem nötigen Ernst an die Sache herangeht.
Angst sollte man nicht haben, denn Angst zieht negative Energien, sprich Geistwesen an. Es ist auch tatsächlich so, dass die geistige Welt meist nicht über so viel Energie verfügt, einem körperlich zu schaden, auch wenn es zu Poltergeistphänomenen kommen kann. Also, immer schön cool bleiben!

Trotzem ist es gut, sich mit einem Amulett, wie das Pentagramm, Hexagramm oder auch ein Kreuz zu schützen.
Bei den Steinen ist der schwarze Tumalin der beste Schutzstein gegen negative Energien. Zusätzlich stellen wir uns vor, wie wir in einer Hülle aus goldenem Licht geschützt sind. Dies ist auch ausreichend, wenn kein Amulett verfügbar ist
 Beispiele zum Thema

Bei Witchboard Sitzungen wird empfohlen, Pentagramme oder Kreuze zum Schutze zu tragen. Dies soll den Träger bei den Sitzungen vor Angriffen böser Geister schützen.




 Das Witchboard

Das Hexenbrett ist im Allgemeinen ein Orakel. Es wir auch als Ouija Brett und Witchboard bezeichnet.
 Grundlagen und Hinweise
Das Benutzen eines Witchboards ist reine Energiearbeit und es erfordert viel geistige Konzentration auf das, was wir tun.
Die Gedanken sollten so wenig wie möglich und am besten gar nicht abschweifen.
Wann immer mit Energien gearbeitet wird, fühlen sich auch sogenannte erdgebundene Seelen bzw. Geister angezogen, die nichts anderes im Sinn haben als Energien von lebenden Menschen abzuzapfen oder im schlimmsten Fall ihren Körper zu sesetzen. Deshalb ist Schutz so wichtig!

Unwichtig ist die Tageszeit, auch wenn einige behaupten, dass eine Befragung nur bei Dunkelheit stattfinden soll.
Man sollte aber sicher sein, dass man absolut ungestört ist.
Die Teilnehmer sollten gut ausgewählt werden, denn jeder Störenfried kann eine Sitzung erfolglos werden lassen. Auch sollte das Vertrauen gegeben sein, dass keiner absichtlich die Planchette bewegt oder anderen Angst einjagt.
 Weiterführende Hinweise
Ängstliche, psychisch labile Menschen und Kinder sollten nicht bei einer Sitzung mitmachen, denn man braucht, wenn jemand sich meldet, schon gute Nerven.
Es sollten mindestens zwei und nicht mehr als acht Teilnehmer sein.
Vor Beginn der Sitzung wird besprochen, auf welche Fragen man eine Antwort möchte, doch bitte bemüht die Geisterwelt nicht mit Lapalien und Alltagskram, oder irgendwelchen Testfragen.

Welche Zahlen am kommenden Samstag im Lotto gezogen werden kann nicht einmal die Geisterwelt wissen. Und Fragen, die Angst machen, wie kommende Unfälle oder Todesdaten, sollten auch nicht gestellt werden, denn dann könnte das eintreten, was man selbsterfüllende Prophezeihung nennt.
Dabei wird durch die Angst das Unterbewusstsein derart programmiert, dass tatsächlich etwas passiert, was unter normalen Umständen nie passiert wäre.
Hüte dich vor deinen Gedanken, sie könnten Wirklichkeit werden!

 Räuchermischungen
Vor den Witchboard Sitzungen empfiehlt es sich, im Sitzungsraum erst einmal kräftig zu räuchern. Das hilft schonmal im Vorfeld, üble Energien und böse Geister zu vertreiben. Und es lockert die Atmosphäre auf, was sich wiederum positiv auf den Verlauf der Sitzung auswirkt.


 Die Planchette

Die Planchette ist im Prinzip der Zeiger womit die Anworten des Orakels von den befragten Geistern erfolgen. Vor dem Beginn der Sitzung muss geklärt werden, ob die Öffnung oder die Spitze der Planchette als Zeiger dienen soll.
 Vorbereitungen
Doch nun zurück zum eigentlichen Thema. Die Fragen werden auf ein Blatt Papier geschrieben, damit sie nicht vergessen, und abgelesen werden können. Sie sollten auch so formuliert sein, dass man sie entweder mit ja oder nein, oder kurz beantworten kann.
Am Anfang sollte man auf keinen Fall bestimmte Verstorbene rufen, da es negative Geistwesen gibt, die sich gerne als der Gerufene ausgeben, um leichter das Vertrauen zu gewinnen. Man sollte grundsätzlich nicht gleich vertrauen und alles glauben, was gesagt wird. Manchen Geistern macht es nämlich einfach nur Spass die gutgläubigen Menschlein an der Nase herumzuführen.
Nun muss auch noch geklärt werden, ob man als Buchstabenzeiger die Spitze der Planchette oder en Kreisausschnitt benutzt.
Dann wird ein Sitzungsleiter ausgewählt, der die Fragen stellt und die Antworten ausspricht. Und nur diese Person hat das Wort, alle anderen müssen still sein.

 Jetzt kann es beginnen...
Zuerst zünden wir eine weisse Kerze an, und ein Räucherstäbchen, an dem zu erkennen ist, wann es Zeit ist aufzuhören, ohne dass jemand auf die Uhr sehen muss.
Länger als eine Räucherstäbchenlänge sollte keine Sitzung dauern.
Das Witchboard liegt auf dem Tisch, der nicht zu groß sein sollte, so dass jeder Teilnehmer die Planchette mit dem Finger gut erreichen kann.
Alle setzen sich bequem um den Tisch herum und legen mit leicht angewinkeltem, entspanntem Arm ein bis drei Finger leicht auf die Planchette, die in der Mitte des Bretts platziert ist.
Die Beine sollten gerade nebeneinander stehen und nicht überkreutzt werden, da dies die Energien blockiert.
Nachdem sich alle innerlich gesammelt haben wird die Eröffnungsfrage gestellt:

  • Ist jemand in diesem Raum? Dann gehe deutlich auf Ja! Oder:
  • Ist jemand hier, der mit uns Kontakt aufnehmen möchte? Dann gehe deutlich auf Ja!

    Die Erföffnungsfrage wird immer wieder in gleichmäßigen längeren Abständen gestellt, so lange, bis sich die Planchette bewegt.
    Dies kann eine sehr langwierige Angelegenheit werden und meist gelingt es nicht auf Anhieb einen Kontakt herzustellen. Man braucht schon sehr viel Geduld.
    Wenn sich jemand meldet wird das Geistbesen begrüßt.
    Anschließend fragt man standardmäßig immer:

  • Wie ist dein Name?
  • Bist du ein guter oder ein böser Geist?

    Sollte sich ein böser Geist melden, ist es besser den Kontakt dadurch abzubrechen, dass man ihn freundlich verabschiedet und dann mit der Planchette auf Danke geht, sie seitlich vom Brett wegzeiht und die Sitzung abbricht.
    Ebenso verfährt man, wenn sich während des Kontakts Zweifel einstellen, ob es sich um ein gutes Wesen handelt.

    Auch kann man fragen:

  • Wie ist es dort, wo du bist?

    Nachfolgend stellt man die aufgeschriebenen Fragen und verabschiedet sich dann wie am Anfang bereits erwähnt.



  • Es gibt viele verschiedene Sorten Räucherstäbchen. Welche verwendet werden ist ganz gleich. Die z.B. bei www.Talismane.de angebotenen Räucherstäbchen sind hochwertige Produkte, die in echter Handarbeit nach Orginalrezepten gerollt werden.






    Auf Wunsch kann man gleich einen schönen Stäbchenhalter gleich mitbestellen. Dann steht dem Rituellen Gebrauch des Hexenbretts nichts mehr im Wege.







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     Abschließendes
    Es kann auch sein, dass nur wirres Zeug geschrieben wird, das keinen Sinn ergibt. Dann stellt man die Frage einfach nochmal.
    Leider ist es häufig so, dass man erst etwas Übung braucht, bis ein Kontakt mit der Geisterwelt zustande kommt, und man darf deshalb nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Gründe, dass nichts passiert, können sein:
    Wenn man etwas erzwingen will, mangelnde Konzentration oder blockierende Teilnehmer. Also immer schön locker bleiben und immer wieder versuchen, aber nicht gleich am selben Tag.

    Man kann auch das Witchboard auf andere Art und Weise benutzen. Ähnlich wie beim Pendeln wird das kollektive Bewusstsein bzw. unser Unterbewusstsein, oder auch höheres Selbst genannt, dazu aufgefordert uns zu antworten. Manche kennen es auch als innere Stimme, die immer ganz genau weiß, was zu tun und zu lassen ist.
    Viele sind auch der Meinung, dass es sowieso nicht die Seelen der Verstorbenen sind mit denen man kommuniziert, sondern eben diese mentale Ebene.
    Sei es wie es will, wichtig ist das Resultat.
    Ich bin jedenfalls sicher, dass so manche spannende Sitzung bevorsteht. Mehr Informationen gibt es im Buchhandel über das Ouija-Brett.

    Allgemeine Tipps:

    1. Alleine geht es nicht! Mindestens 2 Personen oder mehr sollten schon in der Gruppe sein.

    2. Die Gedanken der Teilnehmen müssen sich auf die Sache konzentrieren. Wenn einer gedanklich nicht dabei ist, kann es schon schiefgehen.

    3. Räucherung hilft dabei. Reinigen Sie den Raum mit Weihrauch. Das schafft eine mystische Atmosphäre und zu konzentrieren dürfte leichter fallen.

    4. Es darf sich keiner der Teilnehmer zu Beginn darüber lustig machen (geschieht allzuoft).

    5. Dunkeln Sie den Raum ab und stellen Sie ein paar Kerzen auf. Dadurch wird der Raumhintergrund verschleiert, wodurch die Konzentration bei der Sache begünstigt ist. Ist es hell und man schaut nur mal kurz auf und erspäht irgendwas ablenkendes im Raum, stört dies den Ablauf einer Sitzung.

    6. Nicht zu krampfhaft probieren. Es muss mehr aus dem Bauch oder sprichwörlich aus dem Gefühl geschehen.

    7. Pausieren Sie, wenn Sie nach einer halben Stunde keinen Erfolg hatten und setzen Sie sich dann wieder ran und versuchen Sie es erneut.

    8. Achten Sie auch auf Stille in der Umgebung oder gehen Sie dorthin, wo es still ist. In der Nacht ist es meist am ruhigsten. Das ist der ideale Zeitpunkt für dieses Vorhaben.

    9. Jeder Teilnehmer sollte sich das Brett ein paar Minuten lang angesehen haben, um über alle Felder und deren Position genau bescheid zu wissen. Das ist auch wichtig, denn dann laufen Sie nicht in Gefahr, dass jemand unkonzentriert ist, nur weil er das Brett nicht kennt und zu sehr darauf achtet, während sich die Anderen zu konzentrieren versuchen.

    Am Anfang kann es sein, dass die Planche nur etwas zuckt und sonst nichts mehr. Davon kann man schon überrascht werden und in dem Moment geht die Konzentration verloren. Dann sollten Sie mit Ihrer Gruppe auch eine Pause machen, da wahrscheinlich jeder überrascht und aufgeregt ist. Pausieren Sie und beruhigen Sie sich wieder und setzen Sie sich erst wieder ran, wenn Sie wirklich ganz ruhig sind.

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